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Gummiköder

 

Gummiköder sind neben Hardbaits mit die beliebtesten Köder wenn es um das moderne Spinnfischen geht. Es gibt sie heutzutage wirklich in allen Formen, Farben und mit unterschiedlichen Aromastoffen.

Doch wieso haben sich diese Köder so durchgesetzt was macht sie so fängig?

 

Gummiköder sind extrem vielseitig! Mit ihnen lassen sich das ganze Jahr über eigentlich alle heimischen Räuber bei uns befischen, darüber hinaus wird es aber auch immer populärer, gezielt Arten wie Rapfen und Döbel mit Weichplastik zu beangeln.

 

Dank Montagen wie Drop-Shot, Carolina- und Texas- Rig hat man viel Spielraum was die Köderpräsentation angeht, so kann ein Gummiköder immer wieder auf eine andere Art und Weise geführt werden.

Dadurch bietet man den Fischen stets etwas Neues, das kann gerade an Gewässern mit hohem Angeldruck sehr entscheidend sein!

 

Neben den verschiedenen Montagen sind aber insbesondere die Formen der Gummiköder ausschlaggebend für deren Vielseitigkeit.

Darum unterteilt man grob in vier Arten:

 

Der Action-Shad ist der bekannteste und Gummiköder.

Er zeichnet sich durch einen großen Schwanzteller aus, der eine starke Aktion mit sich bringt wie zum Beispiel der Vibro Fat von Crazy Fish oder der U-Shad von Fishup.

Oft wird er am normalen Jighaken montiert und mit kleinen Sätzen über den Gewässerboden geführt. Man kann ihn aber auch mit leichteren Gewichten einfach im Freiwasser ohne Absinkphasen einkurbeln, vor allem über Krautbänken ist diese Methode sehr beliebt.

Auch am Drop-Shot Rig lässt sich der Action-Shad Gummiköder in der Strömung direkt an den heißen Spots dauerhaft präsentieren.

 

Der No-Action Shad Gummiköder ist das genaue Gegenteil. Meistens hat er ein V-förmiges Schwanzende wie beispielsweise der Teeter von Zocca-Baits.

Dieser Gummiköder besitzt keine Eigenaktion und muss vom Angler selbst animiert werden. Am Jighaken wird er vor allem im Winter gerne gefischt, wenn ein stark aktiver Köder dem natürlichen Vorbild in dieser Jahreszeit stark abweichen würde.

Ebenso lässt sich dieser Gummiköder aber auch am Drop-Shot Rig gut fischen. Wichtig ist, dass der V-Tail schon bei leichten Zupfern stark arbeitet wie zum Beispiel bei dem Minnow von King-Fishing.

 

Twister oder Grubs sind Gummiköder, die einen spiralförmigen Schwanz besitzen, der schon bei leichtem Zug anfängt zu flattern.

Köder mit dieser speziellen Aktion wie der Angry Spin von Crazy Fish sind insbesondere bei Hochwasser in rötlichen Farben am Jigkopf eine echte Waffe!

Das Carolina-Rig eignet sich besonders gut, da der Twister selbst am unbeschwerten Vorfach noch spielt während er langsam zum Gewässerboden taumelt.

 

Die sogenannten Creature-Baits Gummiköder imitieren alle möglichen Arten von Insekten oder Krebstieren die sich unter Wasser oder an der Oberfläche aufhalten.

Die Dragonfly von Fishup ist zum Beispiel eine naturgetreue Nachbildung der Libellenlarve.

Diese Gummiköder lassen sich sehr gut am Cheburashka- oder Texas-Rig fischen, wenn es darauf ankommt den Köder ohne große Sprünge direkt am Grund zu präsentieren.

Aber Achtung: Mit Creature-Baits sind Beifänge wie große Barben oder Karpfen nicht allzu selten!

 

Jede dieser Formen spielt seine Stärken in verschiedenen Gewässern bei unterschiedlichen Bedingungen aus.

Wenn man jedoch mal herausgefunden hat, was wann und vor allem wo funktioniert, wird sich der Fangerfolg schnell steigern!

 

Gummiköder haben die moderne Angelei auf Raubfisch stark geprägt und mittlerweile kann man wirklich sehr abwechslungsreich nicht nur auf Zander, Barsch und Hecht mit Gummiköder fischen, wer gerne neue Dinge beim Angeln probiert ist hier also genau richtig!

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