Japanblinker
11.11.2017 15:38 von
Die Rückkehr der Metallköder – mit Spoons auf Forellenjagd

Ein Metallköder für Forellen gehört eher ins Museum als in die Angelbox? Weit gefehlt! Spoons oder sogenannte Japanblinker sind aktuell heiß begehrt – bei Anglern und Fischen gleichermaßen. Durch die Kombination aus niedrigem Gewicht, dynamischer Form und einem Einzelhaken sind die fängigen Köder für viele Gewässerarten vom Bach bis zum Forellensee interessant. Mit dem Ultra-Light-Angeln sind sie sogar maßgeblich für die Entwicklung einer neuen Disziplin verantwortlich. Was macht die bunten Metalle so besonders?

Spoons – ein Trend aus Japan

Seinen Ursprung hat der Trend zu den neuen Metallködern in Japan, genauer in den kleinen Gebirgsbächen des Inselstaates. Die dortigen Angler gelten als traditionsbewusst, nicht selten sind Ruten mit Holzeinlagen sowie Blinker und Spinner zu finden. Anders als beim Material setzen die Japaner beim Design allerdings auf moderne Formen. So entstand der Japanblinker oder, im englischen Sprachraum, Spoon

Ausgangspunkt der Entwicklung sind eindeutig klassische Spinner und Blinker. Der grundsätzliche Aufbau ist recht einfach: Der Forellenspoon besteht aus einem Blatt mit Einzelhaken und Öse oder Bohrung zum Anbinden an das Vorfach. Die Finesse liegt in der besonderen Form des Metalls, die zu einer starken Lockbewegung führt, wenn der Köder im Wasser bewegt wird. Grund dafür sind vor allem zwei Eigenschaften: das geringe Gewicht und die dynamische Form. 

Geringes Gewicht sorgt für natürliches Eintauchverhalten

Alle Spoons haben ein sehr geringes Gewicht. Forellenblinker wie der „Air Spoon" und der „Air Troutspoon" von SV-Fishing kommen auf eine Gesamtmasse von einem beziehungsweise zwei Gramm. Selbst die schweren Modelle „Lenne" von KeloFishing und der „Japanspoon G4" von Black Flagg bringen gerade einmal 5,2 und vier Gramm auf die Waage. Damit haben die Japanblinker ein grundsätzlich anderes Eintauchverhalten als andere Kunstköder. Sie erzeugen weder laute Geräusche noch heftige Wellen und imitieren auf diese Weise ein Insekt, das von einem Baum herabfällt oder aus der Luft in das Wasser gerät. Selbst Forellen, die schon viele Kunstköder gesehen haben, lassen sich mit Spoons dadurch effektiv zum Biss verleiten. Ein Vorteil, der an allen Gewässern ausgespielt werden kann, die häufig beangelt werden. 

Verschiedene Formen für attraktive Köderführung

Das zweite Charakteristikum der Japanblinker ist die Form des Metallblatts. Dieses ist bei den meisten Modellen entweder als Blatt, als Ellipse oder als Tropfen gestaltet. Unabhängig vom Design haben sie alle die Eigenschaft, dass der Köder schon bei geringer Strömung attraktive Bewegungen im Wasser vollführt. Das unregelmäßige seitliche Ausbrechen imitiert Forellenbrut oder Insekten, die sich natürlicherweise durchs Wasser bewegen. Die einzelnen Varianten weisen jeweils bestimmte Eigenschaften auf, die sie für gezielte Führungsarten prädestinieren. 

Der Klassiker: Spoons im Blatt-Design

Zu den häufigsten Formen für Japanblinker gehört das Blatt-Design, das sich für verschiedene Angeltaktiken eignet. Durch das relativ breite Metallteil ist der Wasserwiderstand hoch und der Köder beginnt schnell mit seinem lockenden Flattern. Besonders positiv bei fast allen Spoons ist, dass sie schon beim Absinken in die gewünschte Bewegung geraten – eine Folge des geringen Gewichts in Kombination mit breiten Metallblättern. So sind Bisse in vielen Fällen bereits kurz nach dem Eintauchen zu erwarten. Insofern eignen sich die stark flatternden Blatt-Spoons ideal für flache Wasserbereiche und das Steady Retrieve. Typische Vertreter dieser Japanblinker im klassischen Format sind der „Lesynka“ und der „Neyl“ von Kelo-Fishing sowie der „SOAR“ von Crazy Fish

Perfekt für das Twitchen: längliche Spoons

Modelle wie der „Volme Pulver" von Kelo-Fishing, der „Panic" von SV-Fishing und der „Masukuroto" von Nories fallen durch eine längliche Form auf. Das Metallteil erinnert in seinem Umriss an eine gestreckte Ellipse. Die Blinker bieten durch diese Form weniger Strömungswiderstand als andere Designs und eignen sich dadurch besonders gut für das Twitchen und das gezielte Fischen in Gumpen. Gerade in natürlichen Gewässern stehen Regenbogenforellen und andere Salmoniden genau an solchen Vertiefungen in Bereichen geringer Strömung. Mit der passenden kurzen Rute können vielversprechende Spots vom Ufer aus angeworfen werden. 

Mit Spin-Stopps zum Biss: die Tropfenform

Ein Mischung aus Blatt und länglicher Ellipse ist die Tropfenform, die beim „Koketka" von SV-Fishing, dem „G3" von Black Flagg und dem „Scheila" von ValkeIN zu finden ist. Bei ihnen ist das Metallblatt am Ende verdickt, wodurch die Köder taumelnd absinken. Damit eignen sich diese Varianten unter anderem für das Jiggen und das Einholen mit Spin-Stopps. 

Köderführung bei Japanblinkern

Grundsätzlich ist die Köderführung bei Spoons nicht sehr kompliziert und auch für Einsteiger schnell zu beherrschen. In den meisten Gewässern reicht schon ein langsames Einkurbeln aus, um Kontakt mit den Räubern zu bekommen. Die Eigenbewegung der Japanblinker ist so hoch, dass sie ohne großes Zutun eine hohe Lockwirkung entfalten. Wer sich an die leichten Köder gewöhnt hat, kann mit kurzen Stopps und leichten Schlägen aus dem Handgelenk zusätzliche Reize schaffen. Ebenso ist ein sanftes Absinken in tieferen Bereichen sinnvoll, um Räuber aus ihren Verstecken zu locken. Im Gegensatz zum Angeln mit Naturködern ist in jedem Fall ein zügiger Anschlag zu setzen, da das Metall vom Fisch schnell wieder ausgespuckt wird. 

Wo kommen Spoons zum Einsatz?

Spoons sind hervorragende Köder für die Raubfische kleiner Bäche und Seen. Forellen, aber auch Äschen und Barsche, sind als Fänge zu erwarten. Die Japanblinker bringen sogar im flachen Wasser Erfolge, wo Wobbler und klassische Spinner wegen der geringen Tiefe versagen. Das heißt jedoch nicht, dass die feinen Spoons nicht auch für tiefere Gewässer geeignet sind. In der Strömung bleiben sie lange an der Oberfläche stehen und verleiten Salmoniden zum Biss, ohne dass der Angler viel dafür tun muss. 

Spoons am Forellensee

Aus zwei Gründen sind Spoons neben natürlichen Gewässern auch besonders gut für Forellenseen geeignet. Erstens haben sie gegenüber anderen Kunstködern den Vorteil, dass die Fische sie nicht kennen und wegen ihrer natürlichen Bewegungen oft beißen. Zweitens erfüllen die Spoons mit ihrem Einzelhaken auch die rechtlichen Vorgaben der meisten Betreiber. Die widerhakenlose Variante rührt daher, dass die Größe des Köders auch kleine Forellen anzieht. Diese lassen sich dann problemlos vom Haken lösen und zügig zurücksetzen. 

Farben und Dekore

In Bezug auf die Farbgebung und das optische Design der Metallblätter gilt wie immer, dass Wetter, Nahrungsangebot und die Wasserverhältnisse vor Ort einen große Einfluss auf die Fängigkeit haben. Um flexibel reagieren zu können, sind Spoons in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Professionelle Angler gehen selten ohne eine Auswahl mehrerer Designs an Bäche oder Flüsse. Häufig genommen werden naturnahe Dekore, die Beutefische wie Forellenbrut imitieren. Ebenso haben Angler mit matten oder glänzenden Farben Erfolge. 

Ultra-Light-Angeln: Perfekt ausgerüstet vom Köder bis zur Rute

Wer langfristig Spoon-Angelei betreiben möchte, sollte seine Ausrüstung entsprechend anpassen. Für die ersten Versuche eignet sich das klassische Spinn-Modell zwar durchaus, spezielle Ultra-Light-Ruten bereiten jedoch deutlich mehr Spaß.

Die feinen Ausführungen mit dünnen Blanks laden sich schon bei kleinen Ködergewichten gut auf und sorgen für eine angemessene Wurfweite. Zu unterscheiden ist selbstverständlich die Angelei an einem Bach mit sehr kurzen Wurfdistanzen vom Ausflug an den Forellensee, wo weitere Strecken zu überbrücken sind. Für erstere sind kurze, für den zweiten Fall längere Ruten Mittel der Wahl. Sehr spannend sind die ultraleichten Modelle außerdem im Drill, wo sie durch ihre weiche Spitze einen sehr direkten Kontakt zum Fisch herstellen. 

Passend zur Rute gibt es Rollen, die ebenfalls leicht und angenehm in der Hand liegen. Es empfiehlt sich eine dünne, geflochtene Schnur, die bei Bedarf um ein Fluorocarbon-Vorfach ergänzt werden kann.
Bootsangeln
11.10.2017 07:17 von

Die Brofish- Herbstfavourites

 

Regen und Sturm in Hamburg. Wochenlang. Ganz toll. Und obwohl man geneigt ist, am heimischen Herd Tackleboxen zu sortieren, Rollen zu bespulen, Fliegen zu binden oder bei Youtube-Angelpornos zu versacken - der Herbst ist und bleibt absolute Raubfisch-Primetime.

Barsch, Hecht und Zander kommen vor dem Winter richtig in Fahrt und zeigen sich von ihrer besten Seite. Die Brutfische aus diesem Jahr haben das perfekte Format, um als Barsch-Snack zu enden. Und schließlich wirkt sich das unangenehmer werdende Wetter positiv auf die Verkehrsdichte auf den Kanälen aus.

Wo im Sommer noch jeder Wurf zwischen Kajaks, Ruderweltmeister, Drachenbootwikinger und schwimmende Fahrräder gezirkelt werden musste, kann man jetzt tatsächlich mal auf so nebensächliche Dinge wie Standplätze der Fische und Köderführung achten.

Also schnell das leichte Besteck eingepackt und ran ans Wasser.

Mit im Gepäck waren bei uns dabei zuletzt auch ein paar Tütchen mit Gummigetier aus dem Strassenangler-Sortiment. Neben einigen kurzen Alsterkanal-Trips und Hafencity-Exkursionen begleiteten die Softies den Brofish Angling Club auch auf einen Tag an einen größeren See.

Um es vorwegzunehmen: Einfach war´s nicht immer. Trotzdem gab es echte Entdeckungen und einige der Baits haben sich in Rekordzeit Stammplätze in unseren Boxen erarbeitet.

Da wäre zuerst der Minnow (8cm) von King-Fishing. Ein schlanker, ultraflexibler Körper mit dünner Schwanzwurzel. Ein überdimensionierter Splittail, der in der Spinnangler-Phantasie schon kleine Wölkchen am Grund aufwirbelt und die Barsche hypnotisiert. Klingt wie eine Dropshot-Waffe oder?

Ist der Kleine auch. Wenn Fische auf dem Echolot auftauchten, hat der Minnow am Dropshot sich seine Bisse brav abgeholt. Wir freuen uns jetzt schon drauf, den kleinen No-Action Shad im Sommer auch als Softjerk zu testen...

                                                    Fängt der? Ja!

 

"Was das Fischchen kann, kann der Wurm schon lange" denkt sicht der Active Slug von Crazy Fish. Der gut 7cm lange, gerippte Wurm prädestiniert sich mit seinem schlanken Profil und dem kleinen Curlytail auch als Dropshot-Option.

Und tatsächlich ist es unmöglich, den Active Slug still zu halten. Selbst wenn man absolut nichts an der Rute macht - der Curlytail quirlt leicht, der lange Körper wackelt - und die Fische werden schwach.

Daher gibt´s von uns nicht einmal eine Nosehooking-Empfehlung, weil man die Bissausbeute noch etwas steigert, wenn man den Active Slug auf den Hakenschenkel fädelt wie bei einem Jig.

Stichwort Jig: Auch an leichten Bleiköpfchen von 1-5g ist das Würmchen sehr effektiv.

 

Bumms! 40er Barsch auf Active Slug.

 

 

 Fängiges Fabelwesen - Der Flit von Fishup.

Der Flit von Fishup in 3" kassierte bei seiner Vorstellung zunächst sehr unterschiedliche Reaktionen im Club. "Die Krabbeldinger interessieren mich nicht so." Klares Urteil vom Captain, während sich der Admiral vor Vorfreude die Hände reibt. Grund: Ein paar Tage vorher hatte es an der Alster schon gescheppert.

Rund sieben Stunden später sprechen dann die Fakten für sich. Die ganze schöne Tüte (8 Stück) von den Barschen zerrupft. Mit Abstand die meisten Fische gefangen. Mit Abstand die größten Fische gefangen.

 

 Flit in der Farbe "Lox" - hat der Barsch garantiert noch nie gesehen.

Zurück in Hamburg zeigt sich dann, dass die Zander scheinbar auch Bock auf das merkwürdige Wesen mit den zittrigen Beinchen an der Seite haben.

Einziges Manko: Durch den sehr flexiblen, gerippten Körper verliert man schnell mal ein Beinchen oder den Schwanz des Köders. Solange er aber derart überzeugend fängt, spendieren wir den Punks gern mal ein Gummibein mit Shrimpflavour.

In diesem Sinne Tight Lines und einen heißen Herbst!

BFAC

 

 

Streetfishing Hamburg
29.09.2017 23:13 von

Heute bin ich nach Feierabend kurz ein paar Barsche zubbeln gegangen. Die Hamburger Alsterkanäle bringen einfach immer wieder viel Spaß und oft sehr hohe Bissfrequenz. Nach Meiner Erfahrung ist es hierbei besonders wichtig klein und leicht zu fischen, also unbedingt Ultra-Light. Ich fische eine feine Spinnrute mit Wurfgewicht bis 10g, 06er Schnur und Micro-Jigs mit 6er, oder 4er Haken mit 1g, 2g bis maximal 3g. 2" Gummifische kommen dann an den Jig und natürlich ein feines Fluorocarbon.

Da die Alster nicht sehr tief ist, ist m.E. die Absinkphase nur dann gut, wenn maximal 3g gefischt werden. Alles andere würde den Gummifisch zu Boden rasen lassen, sodass kein Anbiss möglich ist. 

Um die richtigen Spots zu finden, fahrt ihr am besten mit dem Fahrrad die Alsterkanäle ab. Es gibt unzählige gute Spots und es lohnt sich viele unterschiedliche Spots auszuprobieren. Nur weil die Barsche an einem Tag nicht vor Ort waren, heisst die noch nicht, dass sie nicht am nächsten Tag in großen Mengen am selben Spot lauern.

Mein Tipp für die Jagd auf Hamburger Barsche in der Alster ist daher:

- Kleine Köder bis 5cm

- Leichte Jigs bis 3g

- Feine Schnur 

- Kleine Haken 4er, oder 6er Größe

Tight Lines und viel Spaß am Wasser

Jochen von Strassenangler.de

Produkte:

- Kamatsu Micro Jig

- Payo Chiko Shad 2"

Rechtliches
26.09.2017 16:44 von

Der Hamburger Hafen ist ohne Frage eines der spannendsten Bootsangelreviere in Deutschland. Unzählige Elb- und Hafenkilomenter, Spundwände, Poller, Hafenbecken, Buhnen und Industrieanlagen bieten aufregende und fängige Angelabschnitte für das Vertikalangeln und Spinnfischen. Grundsätzlich ist der Hamburger Hafen frei zu beangeln. Wer also im Besitz eines gültigen Jahresfischereischeins ist, kann ohne zusätzliche Angelmarke fischen. Jedoch ist dies etwas anderes, wenn vom Boot aus gefischt wird. 

Da der Hamburger Hafen unter der Verwaltungshoheit der HPA (Hamburg Port Authority) liegt, kann die HPA bestimmen wer was im Hafen machen darf. Dazu gehört das Angeln vom Sportboot. Jeder Angler benötigt die sogenannte HPA Bootsangelerlaubnis. Diese ist jährlich mit zuletzt 35 EUR zu erwerben und immer nur pro Person gültig. Wenn also vier Angler auf einem Boot anglen wollen, müssen vier separate Bootsangelerlaubniskarten erworben werden.

Hier gibt es die Bootsangelkarten:

Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty An­stalt öf­fent­li­chen Rechts
Neu­er Wand­rahm 4, 20457 Ham­burg
Tel: +49 40 42847-0

Und so gehts:

1.) Anrufen

2.) Termin machen

3.) Geld und Angelschein mitbringen

4.) Regelungen auf der Rückseite berücksichtigen

5.) Losangeln

Viele Grüße beim Vertikalangeln in Hamburg wünscht Euch

Jochen von 

www.strassenangler.de

Ultra-Light Fishing
24.09.2017 11:10 von

stern war ich in Hamburg mit dem Boot unterwegs um meine neue Ultra Light Kombo* für Barsche standesgemäß einzuweihen. Das Wetter war gut, wenig Wind und wir waren auch früh auf dem Wasser. Alles in Allem die perfekten Bedingungen für einen herrlichen Barschangeltag.

Leider ging es nicht ganz so gut los wie wir uns erhofft haben. Die wenigen Barschbisse die wir hatten waren sehr zaghaft. Die paaar Barsche, die wir gefangen haben sind über die 30cm Marke nicht hinweg gekommen. Aber so geht es manchmal an den stark befischten Hamburger Gewässern.

Dann kam die Überraschung: Meinen Ultra-Light Köder** habe ich unmittelbar an einen alten Steg geworfen, der mittlerweile viel Bewuchs und starkem Zerfall ausgesetzt ist und dann saß der Köder. Zunächst dachte ich einen Hänger zu haben, da sich zunächst nichts bewegte. Dann konnte ich einige Meter einkurbeln, weshalb ich dachte einen Stock erwischt zu haben. Plötzlich jedoch habe ich ein leichtes Ruckeln in der Rute gespürt, weshalb ich von einem guten Hecht ausgegangen bin. Und dann ging die Action richtig los. Meine Rute bog sich, die Bremse begann zu kreischen und der Fisch begab sich auf die Flucht. Meine Ultra-Light Kombo hat einen sehr guten Job gemacht, trotzdem ist es halt eine Ultra-Light Kombo. So musste ich viele Minuten den starken Gegner müde machen, was auch mich ganz schön geschlaucht hat. 

Endlich konnten wir den Fisch an die Wasseroberfläche holen und waren sehr erstaunt, denn es handelte sich um einen riesigen Karpfen. Dieser war nicht gehakt, sondern er hatte tatsächlich gebissen. Bis der Fisch dann im Kescher war verging eine ganze Weile mit erneuten Fluchten.

Ich denke, dass der Karpfen den Roten kleinen Gummifisch für einen Wurm gehalten hat. Dieser Angeltag hat mal wieder gezeigt, dass einem beim Ultra Light Fischen viel Unerwartetes passieren kann. Einfach eine völlig eigene Dimesion der Angelei - ich bin "gehooked". 

Tight Lines

Jochen von

strassenangler.de

*Kombo: Konger Streeto XUL & Ryobi Spiritual DX 50

**Köder: Jig: Kamatsu Jig Gr. 4 2g Gummifisch: Payo Chiko Fish 2" Farbe RSF

Rechtliches
20.09.2017 15:45 von

Nicht nur für "Nicht-Hamburger" Angler ist es schwierig herauszufinden welche Erlaubniskarten für welche Gewässer nötig sind. Die bestehende Komplexität durch Angelvereine, Bundesländer und Angelverbote wird noch etwas komplizierter, wenn nicht nur vom Ufer, sondern auch vom Boot aus geangelt werden soll. Wer fälschlicherweise annimmt, dass er in Hamburg auch vom Boot aus auf der Alster angeln darf, kann erhebliche Probleme bekommen. Dafür ist nämlich eine separate Erlaubniskarte nötig. Kontakt zur Behörde gibt es hier:

https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11444468/

Behörde für Umwelt und Energie - Wasserwirtschaft

Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Sobald ihr die Karte habt, könnt ihr die freien Abschnitte der Alster und Alsterkanäle vom Boot befischen. Welche Abschnitte frei sind findet Ihr auf der tollen Seite von Elbetreff-Hamburg: http://www.elbetreff.de/elbe/Angeln/hh_freie/

Tight Lines und Viele Grüße

Jochen

Streetfishing Hamburg
19.09.2017 17:21 von

Hamburg bietet mit der Binnen und Aussenalster, sowie diverser Kanäle hervorragende Bedingungen für das Streetfishing auf Barsch. Diese Gewässer sind sehr spannend, aber auch sehr herausfordernd. Ein hoher Angeldruck macht die Fische vorsichtig und führt immer auch dazu, dass der Fischbestand eher im unteren Segment bleibt. Irgendwas mit Haken ins Wasser schmeissen reicht daher meist nicht aus, um eine gute Bissfrequenz zu erreichen. 

Man muss sich daher die Gewässerabschnitte und Techniken erarbeiten und das braucht Gedult, Zeit und die richtige Ausrüstung. Als großer Ultra-Light Freund bin ich daher nun vermehrt in Hamburg unterwegs mit sehr feinem Tackle. Jig-Köpfe bis 3g und Köder bis 5cm bilden hier die Basis. Natürlich gehen so auch öfter sehr kleine Barsche an den Haken, aber auch das macht Laune und zeigt an in welchen Gewässerabschnitten überhaupt Fisch vorhanden und in Beisslaune ist. 

Ich werde hier in Zukunft von unterschiedlichen Spots, Ködern und meinen Erfahrungen berichten.

Tight Lines

Jochen von Strassenangler.de

News
19.09.2017 15:49 von

Alsterradio Beitrag zum Thema "Lagerverkauf Strassenangler.de"

Moin Leute, heute bekam ich einen Anruf, dass ich um ab 18:00 Uhr einen Lagerverkauf in der Eiffestrasse 600 veranstalte. Das würde ständig bei Alsterradio als Beitrag laufen. Das fand ich natürlich sehr spannend, da ich weder ein Lager in der Eiffestrasse, noch bei Alsterradio Werbung eingekauft habe. Nach Rücksprache mit Alsterradio hat sich das Ganze wohl so ergeben, dass eine Redakteurin meinen Facebook-Beitrag fehlinterpretiert hat. Heute bin ich ab 20:00 Uhr im Lager (Borsteler Chaussee 114) und biete Bestandskunden die Möglichkeit Ihre vorab platzierten Bestellungen abzuholen. Soviel zum Thema Lagerverkauf. VG und tight Lines Jochen

P.S. Wenn ihr mal im Lager vorbeikommen wollt könnt ihr das nach Absprache natürlich gern tun. Schreibt mir dazu einfach an jochen@strassenangler.de

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